World Cruise 2016 - 29. Januar

Moorea


Heute war wieder mal Frühschicht angesagt, aber wir konnten ja genügend schlafen während den Seetagen zur Oster- und Pitcairninsel.

Die Silver Whisper ankerte in der Cooks Bay. Diese ist benannt nach dem berühmten englischen Seefahrer und Forscher James Cook. Leider weiss man heute, dass Captain Cook damals in der gleich daneben liegenden Opunohu Bucht vor Anker ging, aber der Namen hat sich bei der Entdeckung dieses Irrtums bereits so eingebürgert, dass er nicht mehr zu ändern war - shit happens.

Moorea ist eine kleine Insel gleich neben der grossen Schwester Tahiti. Auf den 52 km2 leben rund 16’000 Einwohner. Moorea lebt vor allem von Tourismus und Landwirtschaft. Die Früchte wachsen hier im feuchten, tropischen Klima von alleine. Verkauft werden vor allem Kokosnüsse, Papaya, Mango und Ananas.

Eine Fähre pendelt zwischen Moorea und Tahiti und bringt Einheimische und Touristen in 30 Minuten in die Hauptstadt Papeete auf Tahiti.

Moorea ist aus Vulkanen entstanden, ist aber wesentlich jünger als Fakarava und daher existiert innerhalb des Riffs immer noch eine Insel mit schroffen Felsformationen über denen immer Regenwolken vorbeiziehen und auch oftmals ihre Last in die dichte Bewaldung der Insel fallen lassen.


Wir hatten heute grosses Glück und wurden mit sehr warmer, feuchter Luft empfangen, aber die Regenwolken hielten sich an Tahiti fest und liessen uns in Ruhe.

Mit einem Bus begaben wir uns auf eine Inselrundfahrt wo wir auch die bekannten Aussichtspunkte ansteuerten, welche herrliche Aussichten auf die Buchten und die Luxushotels am Wasser boten.


Auch eine Marae - eine religiöse Stätte der Ureinwohner - konnten wir besuchen. Leider wurden die meisten dieser Stätten von den Missionaren zerstört und mit den Steinen Kirchen gebaut.


Moorea hat 12 Flüsse, welche von den Bergen hinunter zum Strand in die Lagune fliessen. Durch das Süsswasser sterben an diesen Stellen die Korallen ab und so hat Moorea 12 Durchgänge durch das die ganze Insel umfassende Riff - ein Glück für die Schiffe.


Am späten Nachmittag machte sich die Silver Whisper auf zur Nachbarinsel Tahiti wo wir die Nacht verbringen werden.
Für die Überfahrt wurde noch eine Tanzgruppe an Bord geholt, welche uns zum Apéro etwas Folklore bot. Mit diesem Anblick schmeckte die Pina Colada gleich noch etwas besser.