World Cruise 2016 - 30. Januar

Tahiti


Tahiti ist das administrative, das wirtschaftliche und das kulturelle Zentrum von französisch Polynesien zu welchem auch Moorea, Fakarava und Bora Bora, welches wir morgen besuchen werden, gehören.

Unter Tahiti subsumieren wir gemeinhin alle unsere Vorstellungen der Südsee - schöne Menschen, tropisches Klima, herrliche Landschaften, weisse Strände.

Tahiti ist die grösste Insel des Society Archipels und gut 1000 km2 gross. Auf dieser Insel leben knapp 200’000 Menschen und damit mehr als auf allen anderen bewohnten Inseln in französisch Polynesien zusammen.

Die Hauptstadt Papeete ist eine pulsierende Stadt, eine merkwürdige Mischung aus Grossstadt und Tourismusmetropole, aber Papeete repräsentiert leider kaum etwas von dem was wir uns unter der Südsee vorstellen.


Auf Tahiti hat es trotz seiner Grösse nur ganz wenige Ferienresorts. Die meisten Gäste reisen gleich weiter nach Moorea oder Bora Bora. Tahiti hat praktisch nur Strände mit schwarzem Sand (vulkanisch) und auch die Riffe sind relativ nahe am Ufer so dass man kaum Badestrände sieht (zumindest nicht in Hauptstadtnähe).

Als wir am Morgen den Bus für unsere Tour bestiegen, war die Luft feuchtheiss und die Wolken hingen tief über den dicht grün bewachsenen Hügeln.

Die Berge ragen bis 2200 Meter hoch, waren für uns aber durch die herrschende Regenzeit immer in dichte Wolken verhüllt.

Schon im Vorfeld unseres Ausflugs wurde uns mitgeteilt, dass wir weder das Blowhole, noch den Venuspoint besuchen könnten, da die Strassen dorthin durch starke Regenfälle unpassierbar seien.

So fuhren wir zuerst zum Musée de Tahiti et des Iles wo wir eine Führung bekamen.


(dieser Baum heisst Walking Tree und bewegt sich tatsächlich mit seinen Wurzeln vorwärts)

Anschliessend fuhren wir weiter zu einem Botanischen Garten mit einem reichhaltigen Bestand tropischer Blütenpflanzen und alter Bäume. Auch ein kleiner Wasserfall durfte nicht fehlen.



Am Ende der Tour besuchten wir nochmals ein Marae, welcher mit rund 90 x 30 Meter einst die grösste Kultplattform Tahitis war. Er war in der Form einer Stufenpyramide mit elf Stufen angelegt.


Obwohl die Wolken immer wieder Regen ausschütteten, war es immer dann trocken, wenn wir aus dem Bus stiegen und so konnten wir die Natur geniessen.

Mit der Ankunft in Papeete haben wir auch das zweite Teilstück unserer Weltreise absolviert. Es sind einige Leute von Bord gegangen und etliche neu eingestiegen für das dritte Teilstück nach Australien.

Heute Nacht werden wir nach Bora Bora weiterfahren.