World Cruise 2016 - 5. Februar

En Route to Tauranga


Wir haben die Datumsgrenze ohne nennenswerte Schäden überschritten. Trotzdem schien Neptun an unserem Unterfangen gar keine Freude gehabt zu haben.

Nachdem wir den ganzen Tag mittelgrosse Wellen hatten, war das Meer gegen Abend plötzlich ganz flach. Die Wasseroberfläche sah aus wie wenn man Butter auf einer Scheibe Brot verstreicht.


Um Mitternacht fuhren wir in eine Schlechtwetterzone und die Silver Whisper wurde in der Folge von den Wellen regelrecht umher geworfen. Im Bett liegend wurde man mal in die Matraze gedrückt, dann schwebte man fast schwerelos als das Schiff in das nächste Wellental fiel. Es fühlte sich wie eine sechsstündige Achterbahnfahrt an, geschlafen haben wir nur wenig.

Dementsprechend leer war das Restaurant am Morgen, offenbar fühlten sich einige Passagiere nicht in der Lage aufzustehen.

Im Laufe des Morgens liess der starke Wind nach und das Meer beruhigte sich wieder, so dass wir um 11 Uhr zum Vortrag über unsere übernächste Destination Auckland gehen konnten.

Wir sind nun immer noch 12 Stunden zur Schweiz verschoben, aber nun vor der Schweizer Zeit. Es ist irgendwie merkwürdig die Zeitung zu lesen von einem Tag den man selbst nie erlebt hat.

Am Horizont ziehen noch immer dunkle Wolken vorbei. Die Luft ist deutlich kühler geworden, die Sonne scheint aber immer noch sehr stark da wir uns nun direkt unter dem Ozonloch befinden und noch stärkerer Sonnenschutz dringend geboten ist.

Gestern baten wir unseren Butler einen der zwei Sessel auf unseren Balkon durch eine Sonnenliege zu ersetzen. Die entspricht zwar nicht dem Standard aber bei Silversea werden eben einfach alle Wünsche erfüllt.