World Cruise 2016 - 7. März

Peking, die Grosse Mauer


Das ‚Four Seasons Hotel‘ in Peking bietet allen Komfort, welchen man von dieser Marke erwarten kann. Das Zimmer war grandios, aber die Nacht kurz. Wir erreichten am Vorabend das Hotel um 23 Uhr und mussten um 6:30 Uhr bereits wieder aufstehen, immerhin war heute die ‚Grosse Mauer‘ auf dem Programm.


Als wir den Vorhang am Morgen zur Seite schoben, zeigte sich der Himmel über Peking von seiner besten Seite. Keine Wolke trübte den blauen Himmel. Als wir zum Bus hinüberliefen, blies uns allerdings ein kalter Wind entgegen, welcher sich auch durch die mehrere Schichten dicken Kleider zwängte.


Die Fahrt zur Mauer dauerte durch den Morgenverkehr rund zwei Stunden. In der Nähe von Peking kann man mehrere Abschnitte der Mauer besichtigen. Wir wurden zu einem Stück gefahren bei dem man mit einer Gondelbahn zuerst auf einen Berg fahren musste, dafür stand man dann bereits mitten in den Mauerabschnitten und hat eine - vorausgesetzt das Wetter spielt mit - fantastische Aussicht über die Maueranlagen.


Die Chinesen begannen schon rund 200 Jahre vor Christus mit dem Bau einzelner Abschnitte, welche die verschiedenen chinesischen Königreiche gegen die Mongolen schützen sollten. Aber erst sehr viel später, als die einzelnen Reiche zu einem grossen Reich vereinigt wurden, ging man daran die Mauerabschnitte zu einer einzigen Mauer zu verbinden.

Daher hat die Mauer eine Länge von rund 2’500 Kilometer, zusammen mit allen Teilstücken, welche früher die Reiche unterteilt hatten erreicht die Mauer rund 13’000 Kilometer. Neueste Forschungen gehen aber heute von rund 21’000 Kilometer aus.


Auf der Mauer war die Aussicht einmalig. Durch die kalte Luft konnte man kilometerweit sehen - der starke Wind hatte den für diese Jahreszeit typischen Smog einfach weggeblasen.


Wir erklommen einen der Wachtürme über einen sehr steilen Maueraufgang und machten Aufnahmen in alle Richtungen. Anschliessend gingen wir ein Stück der Mauer entlang bis wir wieder bei der Gondelbahn angelangt waren. Durch den starken Wind fuhr die Bahn nur noch sehr langsam und wir beeilten uns wieder hinunterzukommen bevor die Fahrten eingestellt wurden. Kaum waren wir unten wurde die Gondelbahn dann auch prompt geschlossen.


Wir fuhren zurück nach Peking und konnten uns im Bus wieder aufwärmen. Das Mittagessen wurde uns in einer Jade-Schnitzerei serviert. Wir hatten dort auch die Gelegenheit den Künstlern über die Schulter zu schauen und natürlich wurden wir auch durch die riesigen Verkaufsräume geführt. Hier gab es alles zu kaufen, vom Jade-Fingerring für ein paar Franken bis zum tonnenschweren Kunstwerk für rund 800’000 Franken.



Weiter ging es mit dem Bus zum ‚Himmelstempel‘ in der Innenstadt von Peking. Dieser Tempel diente während der Ming- und Qing-Dynastien zur Feier des Erntedankfestes. Die Tempelanlage wurde 1420 erbaut, brannte 1889 ab und wurde ab 1890 wieder aufgebaut. Der Himmelstempel ist heute eines der Wahrzeichen Pekings.



Unsere letzte Station galt dem ‚Tiananmen-Platz‘ oder auch ‚Platz des Himmlischen Friedens‘.


Da momentan gerade die 5000 Abgeordneten des chinesischen Parlaments in Peking tagen, war der Platz grösstenteils für das Publikum abgesperrt und man konnte nur entlang der Ostseite den Platz und das gigantische Parlamentsgebäude betrachten. Der Platz ist mit rund 40 Hektaren der grösste befestigte Platz der Welt.


Die Sicherheitsvorkehrungen waren aufgrund des Kongresses riesig und überall standen Soldaten, Polizei und Milizionäre. Wir wurden angehalten keine Soldaten zu fotografieren, da wir sonst unsere Fotoausrüstung riskieren würden.


Auf der Rückfahrt zum Hotel konnten wir weitere Regierungsgebäude sehen und wir bekamen einen guten Eindruck dieser gigantisch grossen Stadt mit rund 25 Millionen Einwohnern.
Verschiedene Änderungen gefunden in 9. März 2016 um 06:23:10:
Peking, die Grosse Mauer


Das ‚Four Seasons Hotel‘ in Peking bietet allen Komfort, welchen man von dieser Marke erwarten kann. Das Zimmer war grandios, aber die Nacht kurz. Wir erreichten am Vorabend das Hotel um 23 Uhr und mussten um 6:30 Uhr bereits wieder aufstehen, immerhin war heute die ‚Grosse Mauer‘ auf dem Programm.


Als wir den Vorhang am Morgen zur Seite schoben, zeigte sich der Himmel über Peking von seiner besten Seite. Keine Wolke trübte den blauen Himmel. Als wir zum Bus hinüberliefen, blies uns allerdings ein kalter Wind entgegen, welcher sich auch durch die mehrere Schichten dicken Kleider zwängte.


Die Fahrt zur Mauer dauerte durch den Morgenverkehr rund zwei Stunden. In der Nähe von Peking kann man mehrere Abschnitte der Mauer besichtigen. Wir wurden zu einem Stück gefahren bei dem man mit einer Gondelbahn zuerst auf einen Berg fahren musste, dafür stand man dann bereits mitten in den Mauerabschnitten und hat eine - vorausgesetzt das Wetter spielt mit - fantastische Aussicht über die Maueranlagen.


Die Chinesen begannen schon rund 200 Jahre vor Christus mit dem Bau einzelner Abschnitte, welche die verschiedenen chinesischen Königreiche gegen die Mongolen schützen sollten. Aber erst sehr viel später, als die einzelnen Reiche zu einem grossen Reich vereinigt wurden, ging man daran die Mauerabschnitte zu einer einzigen Mauer zu verbinden.

Daher hat die Mauer eine Länge von rund 2’500 Kilometer, zusammen mit allen Teilstücken, welche früher die Reiche unterteilt hatten erreicht die Mauer rund 13’000 Kilometer. Neueste Forschungen gehen aber heute von rund 21’000 Kilometer aus.


Auf der Mauer war die Aussicht einmalig. Durch die kalte Luft konnte man kilometerweit sehen - der starke Wind hatte den für diese Jahreszeit typischen Smog einfach weggeblasen.


Wir erklommen einen der Wachtürme über einen sehr steilen Maueraufgang und machten Aufnahmen in alle Richtungen. Anschliessend gingen wir ein Stück der Mauer entlang bis wir wieder bei der Gondelbahn angelangt waren. Durch den starken Wind fuhr die Bahn nur noch sehr langsam und wir beeilten uns wieder hinunterzukommen bevor die Fahrten eingestellt wurden. Kaum waren wir unten wurde die Gondelbahn dann auch prompt geschlossen.


Wir fuhren zurück nach Peking und konnten uns im Bus wieder aufwärmen. Das Mittagessen wurde uns in einer Jade-Schnitzerei serviert. Wir hatten dort auch die Gelegenheit den Künstlern über die Schulter zu schauen und natürlich wurden wir auch durch die riesigen Verkaufsräume geführt. Hier gab es alles zu kaufen, vom Jade-Fingerring für ein paar Franken bis zum tonnenschweren Kunstwerk für rund 800’000 Franken.



Weiter ging es mit dem Bus zum ‚Himmelstempel‘ in der Innenstadt von Peking. Dieser Tempel diente während der Ming- und Qing-Dynastien zur Feier des Erntedankfestes. Die Tempelanlage wurde 1420 erbaut, brannte 1889 ab und wurde ab 1890 wieder aufgebaut. Der Himmelstempel ist heute eines der Wahrzeichen Pekings.



Unsere letzte Station galt dem ‚Tiananmen-Platz‘ oder auch ‚Platz des Himmlischen Friedens‘.


Da momentan gerade die 5000 Abgeordneten des chinesischen Parlaments in Peking tagen, war der Platz grösstenteils für das Publikum abgesperrt und man konnte nur entlang der Ostseite den Platz und das gigantische Parlamentsgebäude betrachten. Der Platz ist mit rund 40 Hektaren der grösste befestigte Platz der Welt.


Die Sicherheitsvorkehrungen waren aufgrund des Kongresses riesig und überall standen Soldaten, Polizei und Milizionäre. Wir wurden angehalten keine Soldaten zu fotografieren, da wir sonst unsere Fotoausrüstung riskieren würden.


Auf der Rückfahrt zum Hotel konnten wir weitere Regierungsgebäude sehen und wir bekamen einen guten Eindruck dieser gigantisch grossen Stadt mit rund 25 Millionen Einwohnern.