World Cruise 2016 - 19. März

En Route to Singapore


Als wir in Bangkok ablegten, hatten unsere Guides noch eine Überraschung für uns parat. Sie standen am Pier und winkten uns zum Abschied mit grossen Händen und Elefanten.


Auf der bisherigen Reise haben wir das noch nicht erlebt und es war sicherlich eine sehr gute Marketingaktion der lokalen Reisefirma. Wir spüren aber auch immer wieder bei den Guides auf der Tour eine grosse Dankbarkeit, dass wir ihre Stadt besucht haben und dies nicht nur in Bangkok.

Kreuzfahrtschiffe bringen jeweils viele Menschen zu Orten wo man früher nur mit dem Flugzeug hingekommen ist und dann gleich zum Ferienresort gefahren wurde. Mit dem Schiff kommt man nicht als Badetourist sondern man besucht Städte und kulturelle Stätten, kauft Souveniers und gibt den Guides am Ende der Tour ein Trinkgeld.

Gerade diese Trinkgelder machen oft einen bedeutenden Anteil des Verdienstes dieser Menschen aus, auch wenn sie angehalten sind nicht auf diese ‚Tips‘ zu drängen.

In Bangkok konnten wir durch unser kleines Schiff bis in die Stadt fahren. Dies bedeutete, dass wir länger in der Stadt und nicht durch die rund zweistündige Fahrt vom Containerhafen auf dem Meer draussen in die Stadt hinein gestresst waren. Auch blieben wir zwei Tage in Bangkok und verbrachten eine Nacht in der Stadt.

Die Touren mit den kleinen Van’s mit nur sechs Gästen, einem Fahrer und einem Guide sind sehr luxuriös, kosten aber auch wesentlich mehr als wenn man mit 50 Gästen in einem riesigen Bus sitzt. Nicht zuletzt sitzt den Gästen der Luxuskreuzfahrtschiffe das Portmonnaie meist etwas lockerer und die Guides können zusätzlich profitieren.

Wir haben auf unserer Reise öfters Sachen mit dem einzigen Zweck gekauft, etwas Geld im Land zu lassen. Wir haben auch darauf geachtet, dass die Artikel wirklich aus dem Land selbst stammten und keine Massenware aus China waren.

Gestern Abend fand der Farewell-Apéro des Captains statt. Mit der Ankunft in Singapur wird ein weiteres Teilstück unserer Reise beendet sein und einige Gäste werden das Schiff verlassen und neue hinzu steigen.


Bei dem Apéro werden auch immer ein Teil der Mannschaft auf die Bühne gebeten und jeweils frenetisch von den Gästen applaudiert.


In der Abendshow zeigte der polnische Geiger Michael Bacala sein Können.