World Cruise 2016 - 23. März

Penang, Malaysia


Penang ist eine kleine Insel, welche vor dem malayischen Festland liegt. Die Distanz zum Festland beträgt nur zwei Kilometer. Penang ist auch eine der dreizehn Distrikte von Malaysia und auf der Insel leben rund 1.8 Millionen Einwohner.


Penang bekam im 17. Jahrhundert Bedeutung durch seine Lage an der Strasse von Malakka auf der vor allem Gewürze von China nach Europa gebracht wurden.


Die Engländer liehen sich 1786 die Insel vom Sultan, annektierten sie später und erklärten Penang zur britischen Kolonie. In der Folge reisten viele Chinesen und Inder auf die Insel um in den Zinnminen zu arbeiten. Dies ist auch der Grund, dass auch heute noch rund 50% der Bewohner von Penang chinesischer Abstammung sind.



Mit dem Aufstieg Singapurs verlor Penang an Bedeutung und die Bevölkerung verarmte allmählich. Dieser Stillstand führte allerdings dazu, dass im Gegensatz zu Singapur und Hongkong in Penang viele die britischen Kolonialgebäude bestehen blieben. Mit der Gründung der Republik Malaysia bekam Penang wieder mehr Bedeutung und blühte auf. Heute sind grosse Teile der Hauptstadt ‚Georgetown‘ zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.


Für heute hatten wir eine Tagestour mit Mittagessen gebucht.

Unser erster Halt galt dem ‚Clan House‘ der chinesischen Khoo Familie. Ein Clan House ist ein Stammhaus der Familie und der Khoo Clan wurde über 40 Generationen zu einer der reichsten Familien Malaysia’s.


Das Haus ist nicht mehr bewohnt und dient heute als Museum. Die Familien leben heute in grosszügigen Villen am Stadtrand.


Wir fuhren in den Norden der Insel wo die Ferienresorts mit wunderschönen Stränden liegen. Hier besuchten wir den ‚Tropical Spice Garden‘ und erhielten eine stündige Präsentation über die Gewürze, welche hier in wunderbarer Umgebung wachsen.



Weiter ging es zu einer Batikwerkstatt, wo man uns die Kunst der Batik vorführte und wir im Showroom wunderschöne Kleider und Stoffe sehen und kaufen konnten.




Nach einem chinesischen Mittagessen im Hotelrestaurant am Strand ging es zurück nach Georgetown. Ein weiterer Tempel stand auf dem Programm. Diesmal sollte es ein thailändischer Tempel sein, wieder mit einem liegenden Buddha.



Der letzte Halt galt einem Haus, welches im 19. Jahrhundert von einem chinesischen Opiumhändler gebaut wurde. Heute ist es ein Museum und zeigt wie die vermögenden Händler früher hier gelebt haben.



Penang hat uns wie Kuala Lumpur sehr gut gefallen. Malaysia ist ein überraschend moderner Staat, überall kann man Wolkenkratzer und neue Wohngebiete sehen. Bettler und sehr arme Leute sieht man keine da Malaysia ein sehr gutes Sozialsystem hat und die Leute durch die Vermischung der verschiedenen Kulturen auch sehr tolerant miteinander umgehen.