World Cruise 2016 - 26. März

Yangon - Shwedagon Pagode


Am frühen Morgen legte die Silver Whisper an einem Container-Terminal im Yangon River an. Hier werden wir für drei Tage bleiben damit die Passagiere genügend Zeit haben dieses Land kennen zu lernen.


Der Hafen liegt südlich von Yangon (früher Rangoon) und ist rund eine Stunde von der Stadt entfernt.


Wir befinden uns nun in Myanmar, welches früher Burma hiess, seit 1962 unter einer Militärdiktatur lebt und seit dieser Zeit stark abgeschottet war. In 2005 hat die Militärregierung mit der Öffnung des Landes begonnen und führt langsam demokratische Strukturen ein. Trotzdem ist Myanmar heute touristisch immer noch wenig erschlossen und daher besonders interessant.


Durch die Abschottung hat sich der starke buddhistische Glaube im Land erhalten und man kann überall prachtvolle, vergoldete Pagoden und Tempel finden. In Myanmar leben 60 Millionen Menschen, davon sind 800’000 Mönche. Jeder Mann muss in seinem Leben für ein paar Wochen als Mönch gelebt haben.


Der Yangon River ist hier am Hafen ein sehr breiter, brauner Strom welcher Richtung Meer drängt. Das gegenüberliegende Ufer ist über zwei Kilometer entfernt und das Wasser ist hellbraun und trüb.


Da wir morgen ganz früh zum Flughafen fahren müssen, wollten wir heute nicht den ganzen Tag in der Hitze Yangon’s verbringen und haben deshalb beschlossen die Abend Tour zur Shwedagon Pagode zu buchen.

Wir hatten also den ganzen Tag Zeit unsere Sachen für Mandalay zu packen bevor wir nach Yangon aufbrachen.


Der Bus brachte uns gegen Abend zur Pagode. Der Weg dauerte rund eine Stunde und wir konnten das ländliche Myanmar sehen bevor wir die Stadt Yangon erreichten.


Die vollständig vergoldete Pagode liegt auf einer kleinen Anhöhe, welche man über Treppen oder mit Lift erreichen kann.


Zuerst mussten wir eine Kerze beim ‚Bodhi Tree‘ anzünden. Anschliessend wurden wir über das weitläufige Gelände geführt.


In der Mitte trohnt die goldene Stupa - die Stupa der Shwedagon Pagode ist knapp 100 Meter hoch und somit die grösste in Myanmar. In der Stupa werden Reliquien aufbewahrt. In dieser Stupa liegen Haare von Buddha persönlich und daher ist sie besonders heilig.


Um die Stupa herum liegen dutzende Tempel in welchem stehende, sitzende und liegende Buddha’s zu sehen sind.
Am Abend ist alles beleuchtet und das viele Gold kommt noch mehr zu Geltung.


Wir konnten rund eine Stunde auf dem Gelände verbringen bevor wir zurück zum Schiff mussten.



Dort erwartete uns noch eine kleine Überraschung.